Verhalten im Brandfall: Mit PRIMEROS zum effektiven Brandschutz im Unternehmen

Veröffentlicht am 19. January 2026. Lesedauer 5min


Ein Brand am Arbeitsplatz ist eine Extremsituation, die jederzeit eintreten kann und sofort entschlossenes Handeln verlangt. In solchen Momenten ist es entscheidend, dass jeder im Unternehmen weiß, was zu tun ist – denn das richtige Verhalten schützt Gesundheit, Leben und sichert den Fortbestand des Betriebs. Klare Abläufe, eingespielte Prozesse und regelmäßige Schulungen bilden die Grundlage, um im Ernstfall Risiken zu minimieren und Schäden zu begrenzen. Professioneller Brandschutz ist damit ein wesentlicher Bestandteil moderner Unternehmensführung.

Unternehmen sind verpflichtet, rechtzeitig vorzusorgen und den Brandschutz systematisch zu organisieren. Gesetzliche Vorgaben wie die Arbeitsstättenverordnung und die DGUV Vorschrift 1 verlangen, dass ausreichend Brandschutzhelfer geschult werden und ein durchdachtes Brandschutzkonzept vorhanden ist. So wird nicht nur der Schutz aller Mitarbeitenden gewährleistet, sondern auch die Sicherheit und Handlungsfähigkeit des Betriebs langfristig gesichert. PRIMEROS unterstützt Unternehmen dabei, ihre Mitarbeitenden effizient und praxisorientiert zu Brandschutzhelfern auszubilden und so alle gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen.


Alle Details zur Ausbildung sowie maßgeschneiderte Angebote gibt es direkt bei PRIMEROS.

Wie sieht richtiges Verhalten im Brandfall aus?

  • Gefahrenbereiche sofort verlassen: Im Brandfall ist es entscheidend, gefährdete Bereiche schnell, ruhig und ohne Umwege zu verlassen. Dabei sollten die gekennzeichneten Flucht- und Rettungswege genutzt werden, da sie auch bei Rauchentwicklung oder eingeschränkter Sicht eine sichere Orientierung bieten. Türen auf dem Fluchtweg sollten, wenn möglich, hinter sich geschlossen werden, um die Ausbreitung von Rauch und Feuer zu verlangsamen. Brandschutz- und Evakuierungshelfer stehen bereit, um den Evakuierungsprozess zu unterstützen und insbesondere Personen, die sich im Gebäude nicht auskennen oder Hilfe benötigen, gezielt zu begleiten. Ein zügiges und strukturiertes Vorgehen ist entscheidend, um Staus und Panik zu vermeiden und die Sicherheit aller Anwesenden zu gewährleisten.


  • Aufzüge bleiben außer Betrieb: Schon bei einem Brandverdacht dürfen Aufzüge nicht mehr genutzt werden. Die Gefahr, bei Stromausfall oder technischen Störungen im Aufzug eingeschlossen zu werden, ist erheblich. Im Ernstfall kann ein Aufzug zur Falle werden und die Rettung erschweren. Für die Evakuierung sind deshalb ausschließlich Treppenhäuser und die ausgewiesenen Fluchtwege vorgesehen. Diese Wege sind so konzipiert, dass sie auch bei starker Rauchentwicklung oder Dunkelheit sicher genutzt werden können.


  • Sicher handeln bei Rauchentwicklung: Rauch ist im Brandfall eine der größten Gefahren. Die Sicht verschlechtert sich innerhalb kurzer Zeit, das Einatmen von Rauch erschwert die Orientierung und kann die Gesundheit beeinträchtigen. Daher empfiehlt es sich, möglichst nah am Boden zu bleiben, in gebückter Haltung zum Ausgang zu gehen und Mund sowie Nase mit einem Tuch zu bedecken, um die Aufnahme von Rauch zu verringern. Bei starker Rauchentwicklung sollte der Weg zum Ausgang möglichst kurz gehalten werden. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zu Erste-Hilfe-Maßnahmen bei bewusstlosen Personen gibt es in unserem Blogbeitrag „Die Atemkontrolle für Ersthelfer: Schnell handeln, Leben retten!“.


  • Rettung von Menschen hat Vorrang: Im Brandfall steht die Rettung von Menschen immer an erster Stelle. Alle anwesenden Personen sollen das Gebäude so schnell wie möglich verlassen. Besonders Gäste, Kunden oder neue Mitarbeitende, die mit dem Gebäude nicht vertraut sind, sollten gezielt unterstützt und auf dem Weg ins Freie begleitet werden. Erst wenn alle Menschen in Sicherheit sind und keine Gefahr für die eigene Person besteht, kann – sofern möglich und ohne Eigengefährdung – mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Die eigene Sicherheit geht dabei immer vor.


  • Brennende Personen richtig retten: Kommt es zu einem Brand an einer Person, ist entschlossenes Handeln gefragt. Flammen sollten sofort, zum Beispiel mit einer Löschdecke, erstickt werden. Die betroffene Person wird dazu auf den Boden gelegt und vollständig mit der Decke bedeckt, um das Feuer zu ersticken. Bei der Nutzung eines Feuerlöschers ist auf einen ausreichenden Sicherheitsabstand von etwa zwei Metern zu achten. Nach dem Löschen sind umgehend Erste-Hilfe-Maßnahmen einzuleiten und professionelle Hilfe zu verständigen. Die Betreuung der verletzten Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes ist ein wichtiger Bestandteil der Ersten Hilfe.


  • Sammelplätze aufsuchen: Nach der Evakuierung ist es wichtig, sich zügig zu den festgelegten Sammelplätzen außerhalb des Gefahrenbereichs zu begeben. Dort wird überprüft, ob alle Personen das Gebäude verlassen haben und ob möglicherweise noch jemand vermisst wird. Das Verbleiben am Sammelplatz bis zur Freigabe durch die verantwortlichen Stellen gewährleistet, dass niemand übersehen wird und ermöglicht eine gezielte Kommunikation mit den Einsatzkräften. So kann im Ernstfall schnell und effektiv gehandelt werden.


PRIMEROS Brandschutzhelferausbildung: Flexibel und praxisnah

Unsere Ausbildung zum Brandschutzhelfer ist speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten und kombiniert flexible Online-Lerneinheiten mit praktischen Übungen vor Ort. Der theoretische Teil kann bequem online absolviert werden – verständlich aufbereitet, mit allen relevanten Grundlagen wie betrieblicher Brandschutzorganisation, Gefahren durch Brände, Verhalten im Brandfall und dem Umgang mit Feuerlöscheinrichtungen. Die Online-Schulung dauert etwa 90 Minuten und schließt mit einer Erfolgskontrolle ab. Im Anschluss folgt der Praxisteil direkt im Unternehmen. Hier trainieren die Teilnehmenden den sicheren Umgang mit Feuerlöschern, üben Löschtaktiken und lernen die betriebsspezifischen Besonderheiten kennen. Auch dieser Abschnitt dauert je nach Gruppengröße rund 90 Minuten.

Alle Inhalte entsprechen den gesetzlichen Vorgaben (DGUV Information 205-023, §10 ArbSchG, ASR A2.2) und werden von erfahrenen, geprüften Trainern vermittelt. Die Teilnahmebescheinigung gilt als anerkannter Nachweis für betriebliche Brandschutzhelfer und sorgt für Rechtssicherheit im Unternehmen. Mit PRIMEROS erhalten Unternehmen eine effiziente, praxisnahe und rechtssichere Lösung für den betrieblichen Brandschutz – nachhaltig, verständlich und direkt im Arbeitsalltag umsetzbar.


Jetzt informieren und mit PRIMEROS den Brandschutz im Unternehmen nachhaltig stärken.

Fazit:

Richtiges Verhalten im Brandfall schützt Leben und Betrieb. Wer auf Prävention, Schulung und klare Abläufe setzt, sichert die Zukunftsfähigkeit des eigenen Unternehmens. Die PRIMEROS Brandschutzhelferausbildung vermittelt das notwendige Wissen und die praktische Erfahrung, um im Ernstfall souverän und wirksam zu handeln – flexibel, effizient und direkt auf die Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten.